Michael Wassenberg: »Mein Foto-Blog«

7. Mai 2010

Typo-Studentinnen besuchen die Druckerei Siepmann

Ende April besuchte ich mit einer Gruppe meines Typografie-Seminars aus dem 3. Semester
der Kunstschule Wandsbek die Druckerei Siepmann in der Ruhrstraße.

[1] Im Eingangsbereich des Unternehmens finden wir einige Museumsstücke.
Der Staromat – ein Titelsatzgerät aus dem Fotosatz-Zeitalter. Dieses optische Gerät konnte nur in der Dunkelkammer
benutzt werden, weil man mit lichtempfindlichen Fotomaterial arbeitete. Mehr Infos gibt es hier.

druckerei siepmann

[2] Die Exkursion beginnt in der Druckvorstufe. Mit dieser Maschine werden Druckplatten für den Offset belichtet.
Mehr über Computer to Plate erfährt man hier.

druckerei siepmann

[3] Meterhoch türmen sich die Paletten mit Papier im Papierlager.

druckerei siepmann

[4] Detlef Schoop (links) von der Druckerei Siepmann hat es diesmal mit einer reinen »Mädchen«-Gruppe zu tun.
Wo die Jungs sich wieder rumtreiben, weiß der Kuckuck.

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[5] An der Fünf-Farben-Druckmaschine Heidelberg Speedmaster XL 105.

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[6] Ein Druckwerk mit all seinen Zylindern will genau betrachtet werden.

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[7] Die Bogenauslage. Mit der Speedmaster können Papierformate bis 750 mm × 1050 mm bedruckt werden.
18.000 Drucke pro Stunde bewältigt sie maximal.

druckerei siepmann

[8] Farbauftrag und Passgenauigkeit werden immer wieder geprüft.

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[9] Und noch mehr Technik – ein Informations-Overkill droht.

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[10] Die Zwei-Farben-Druckmaschine Heidelberg Printmaster druckt bis zum Format 520 × 740 mm.

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[11] In der Buchbinderei finden wir unter anderem die maschinelle Broschürenherstellung.

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[12] Papier kann auf verschiedene Weisen gefalzt werden. Live-Demo mit einem Beipackzettel.

druckerei siepmann

[13]  Abfall entsteht, wenn das Produkt gefalzt und anschließend beschnitten wird.
Mittels Förderband wandert er automatisch in den Müllcontainer.

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[14] Zwischendurch gibt es dann auch noch gratis ein paar CD-Hüllen aus Papier für die Studierenden …

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[15] Mit einem alten Original Heidelberg Cylinder kann man auch heute noch stanzen und nuten.

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[16] Keine Leichtgewichte sind die gusseisernen Maschinen.

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[17] Ein Original Heidelberg Tiegel – ursprünglich als Druckmaschine konzipiert – wird auch heute noch
zum Prägen oder Stanzen eingesetzt. Dann hört man ein Schnaufen und Stöhnen.

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[18] Trotz modernster Technik und fortschreitender Automatisierung – Handarbeit ist immer noch erforderlich.

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[19] Nein, keine moderne Kunst – bloß Verpackungsmaterial.

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[20] Die gedruckten, gefalzten, gehefteten, beschnittenen und verpackten Broschüren werden versandfertig gemacht.

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1 Kommentar »

  1. Danke für den interessanten Einblick in die Welt der Druckerei. Das sieht ja echt interessant aus. Leider haben die meisten druckereien zurzeit Probleme, weil eben durch die digitale Technik Papier oder der normale Druck fast obsolet geworden ist.

    Kommentar von Markus Kohler — 25. Juli 2013 @ 09:33 | Antwort


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